Dienstag, 25. März 2008

Essen in Thailand

Die Thais sind verrückt nach Essen!!! An jeder Ecke und in jeder noch so kleinen Straße werden Snacks angeboten; fliegende Händler bieten gegrillte Fishballs, Hühnerteile, Reisgerichte, Nudeln mit Gemüse, frisches Obst, Eis, Sandwiches und vieles mehr an; und von zahlreichen Werbeflächen wird man zum Schlemmen animiert. Alles dreht sich scheinbar um die kulinarischen Freuden des Lebens - negativ formuliert könnte man auch sagen, dass man verfolgt wird vom Essen.

Mein Verhältnis dazu ist mittlerweile zwiegespalten: einerseits taugt mir das vielfältige Angebot an relativ günstigen Speisen (essfertig portioniertes Obst um 20 Cent, ein Hauptgericht mit Reis und Fleisch ab 50 Cent). Andererseits ist es halt auch schwer, sich da zurückzuhalten und die Strandfigur zu pflegen - die nächsten Kohs (Inseln) kommen ja bald. Normal zu frühstücken ist kaum möglich, weil Brot oder Müsli nicht vorhanden sind (die Thai essen das gleiche wie zu MIttag und am Abend). Und sowohl Mittag- als auch Abendessen sind meist warm (und bestehen so gut wie immer aus Reis oder Nudeln!!).

Wie halten die Thais dabei ihre vielgerühmte grazile Figur? Eiserne Disziplin und Druck durch Familie und soziales Umfeld. Insbesondere Mädchen werden stark unter Druck gesetzt, nur ja nicht dick zu werden. Das geht so weit, dass die Mutter einer meiner Thai-Bekannten nach wie vor deren Kost kontrolliert - und sie ist schon 25!! Allerdings sieht man auch schon immer mehr dicke und sogar fette Menschen, vor allem Kinder. Der Fast Food Boom rächt sich bereits...

Meine bisherigen kulinarischen Highlights waren gegrillte Frösche und butterzartes Lachssushi beim Koreaner!! Hmmmmmm...

Stay tuned!

Mittwoch, 19. März 2008

9 to 5, nightlife in BKK & a beach trip

Bangkok, die 2.!! Was gibts da zu erzählen - viel viel zu viel!

Seit dem letzten Mal hat sich so einiges getan: Seit vergangenen Montag arbeite ich ganz brav an der österreichischen Botschaft und erlebe MA 2412 auf thailändisch. Erstaunlich aber wahr: Mitten in Bangkok hat sich eine Insel der österreichischen Bürokratie etabliert, mit durchaus liebenswerten Bewohnern, die sich einer sehr eigenen, etwas antiquierten Sprache bedienen. Meine Rolle darin lässt sich so beschreiben: Herhalten für Praktikantenscherze, Gesprächspartner, wenn es um Vergleiche der thailändischen und der österreichischen Kultur geht, "Mitläufer". Wobei das gar nicht schlecht gemeint ist - Es ist nur eine neue Erfahrung, sich unauffällig zu verhalten etwa bei Meetings oder Veranstaltungen der Botschaft. "Keep a low profile!"

Was habe ich also zu tun: Während meiner sehr, und ich betone "sehr" flexiblen Arbeitszeiten kann ich zB beobachten, wie Visaangelegenheiten erledigt werden: In erster Linie bietet sich hier in Thailand folgendes Szenario: selten attraktiver Österreicher mittleren bis älteren Semesters kommt mit meist etwas dubioser Thai-Freundin und möchte sie mit nachhaus nehmen. Es handelt sich natürlich immer um die Liebe seines Lebens! Oft scheitert das Glück der beiden dann aber daran, dass sie die Einreisevoraussetzungen in den Schengenraum nicht erfüllt - und die sind echt hart für Thai. Interessant sind für mich dabei immer die hitzigen Diskussionen, die Liebesbriefe der Österreicher, und die Erkenntnis, dass diese Männer die meiste Zeit des Jahres völlig normal in Österreich leben.

Ansonsten bin ich zuständig für die Homepage der Botschaft und darf somit an einer offiziellen Seite des Außenministeriums herumbasteln. Der Link lautet: http://cms.bmeia.gv.at/botschaft/bangkok . Außerdem war ich schon auf einem Meeting der EU Cultural Delegation, wo die kommenden Aktivitäten der EU in Thailand besprochen wurden, und demnächst werde ich auf Veranstaltungen der UN geschickt (Menschenrechtssituation in Thailand und ein Gipfel zur sanitären Situation in Drittweltstaaten). Wird spannend!

Meine Abende sind dann immer recht abwechslungsreich: Mal Chinatown, das hier in Bangkok noch wirklich authentisch ist (mit all seinen Gerüchen, den kulinarische Fragezeichen - Haifischkiemen???, dem eigenen Baustil), mal häuslich mit Schwimmen im Pool auf der Dachterrasse und Abendessen vom Chef ums Eck, der wahrhafte Wunder für 30 Baht (60 Cent) vollbringt. Dann wieder Nightlife mit den International Students, wo auch mal erinnerungswürde Dinge getan werden (zB geröstete Frösche als Snack beim Fortgehen - mal ein etwas anderer Kebab!), oder kultureller Austausch mit unseren deutschen Nachbarn beim 1. studiVZ Bangkok Stammtisch. Zu diesen wöchentliche Treffen - etwa am Nightbazar mit live-thai-rock-concerts - kommen immer die unterschiedlichsten Leute, durchwegs Deutsche: Letzte Woche etwa war ein Auswandererpaar da und wurde von einer TV-Crew gefilmt. Zu sehe Anfang April auf Vox, glaube ich. Jedenfalls ist es lustig, zu beobachten, wie der Ösi-Exoten-Bonus selbst bei den uns vermeintlich kulturell ähnlichen Deutschen funktioniert. ;)

Das vergangene Wochenende - ein Highlight!!! Mit 5 Deutschen fuhr ich nach Koh Samet - einer Insel ca. 3-4 Std. von Bangkok entfernt, die noch wenig touristisch ist. Man stelle sich vor: weißer Sandstrand, Palmenwald, Übernachtung in einem alten Schiff, frischer Pineapple-Orange-Shake an der Strandbar... ;) Nur eine leichte Magenverstimmung am Sonntag hat meine Stimmung etwas getrübt. Und die Rückfahrt bestätigte dann, was ich an Thailand eher nicht mag: Die genelle Unberechenbarkeit. Um 1700 waren wir wieder am Festland, bekamen nur noch Tickets für den Bus um 1900, der dann um 2030 kam und anders als erwartet an jeder Palme anhielt und so fast 4 Std. nach Bangkok brauchte. Mühsam!!

What's next? Geplant sind mal ein Wiedersehen mit Isa (!!!), ein Trip in den Norden zu Wasserfällen, Elefantenreiten, etc., Party auf Koh Phangan anlässlich des Half Moons (man feiert hier Half Moon, Full Moon und Black Moon), ev. 4 Tage in einem Insel-Nationalpark im Süden Thailands zum Tauchen/Schnorcheln, Koh Pi Pi anlässlich des thailändischen Neujahrsfest, und und und...

also stay tuned! ;)

PS: Das mit den Fotos ist so eine Sache: In meiner Unterkunft lassen sie sich nicht hochladen und in der Botschaft kann ich keinen USB-Stick mitnehmen. Aber ich arbeite an einer Lösung...

PPS: Für alle, die nicht gerne Wäschewaschen: Hier lässt sich bei der lokalen Wäschefrau ein großer Haufen Schmutzwäsche inklusive Hemden um lockere 2 EUR waschen. ;))

Montag, 10. März 2008

sawatdii khrap aus Bangkok

Ich sags euch - es ist gar nicht so leicht, in dieser Stadt einmal einen Moment zu finden, um die vielen Eindrücke und Erfahrungen in Worte zu fassen. Jetzt, in der Sonntag Nacht, ist es aber an der Zeit, ein Résumé meiner ersten Tage in Thailand zu ziehen:
What's happened so far:
Den ersten Tag verbrachte ich mit meinem Kontakt aus meinen Rotterdamer Studientage: Nat. Ist schon praktisch, vom Flughafen abgeholt, beim Einquartieren unterstützt und in ein gutes Lokal ausgeführt zu werden, wenn man in einer neuen Stadt ankommt! Gemeinsam schauten wir auch auf einen Kurzbesuch in der österreichischen Botschaft vorbei - sehr freundliche Leute!!!

Am Freitag fand dann gleich ein Highlight statt: der Besuch von Minister Bartenstein mit großer Delegation! Meine Aufgabe dabei?? Ein zusätzliches österreichisches Gesicht sein, mit den Journalisten die Stadt besichtigen, am Abend im besten Hotel der Stadt bei heimischem Essen zu networken und schließlich die Herrschaften beim Einchecken ihrer Sachen am Flughafen unterstützen. Ich muss schon sagen: schlecht dürfte es sich nicht leben, als Minister auf Reisen...

Gestern dann wieder ein langer Tag mit Tempelbesichtigung, Bootsfahrt und am Abend Einladung bei Internationals, die ich eben erst kennen gelernt hatte! Echt nette Leute - Die Erinnerung an Rotterdam kommt wieder! ;) Das Motto des Abends: Frankreich! Kann mans besser treffen am 3. Abend in Bangkok? ;) Natürlich mischten wir dann noch gleich die thailändische Clubszene auf und ließen uns per Taxi quer durch die Stadt kutschieren - kostet ja nix!

Heute dann ein Relaxprogramm: Wasserskifahren und Schwimmen, 1-stündige Fußmassage und thailändisch essen gehen... wenn ich so drüber nachdenke, bin ich eigentlich schon richtig müde von diesem Programm! ;)

Impressions so far:

Nur freundliche Leute, die zwar ein Dollarzeichen über deinem Kopf sehen, aber überwiegend nett sind. Linksverkehr - zu Fuß gehen ist ein Tabu aufgrund der großen Distanzen und der billigen (Moped-/)Taxis!!!! Kein Sinn für Perfektion: gebaut wird für den Moment. Fad wird mir in den kommenden Wochen nicht werden in dieser Stadt der Kontraste!

Also, beste Grüße in die Heimat und stay tuned!

P.S.: Ich freu mich über alle eure Kommentare und Nachrichten jeglicher Art. Mein österreichisches Handy checke ich aber im Moment nicht...

Samstag, 16. Februar 2008

Neueröffnung

... dieser Weblog entsteht in Kürze von Neuem. Anlass: mein halbes Jahr in Süd-Ost-Asien.
Stay tuned! ...

matthias_aumayr

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